So funktioniert es

Pflegedokumentation mit KI: Sie erzählen, die KI schreibt den Bericht

Am Ende der Schicht steht die Dokumentation an, oft dann, wenn die Kraft dafür am kleinsten ist. Mit AutoPflegedoku erzählen Pflegekräfte frei, was bei ihren Patientinnen und Patienten war. Die KI schreibt daraus den Pflegebericht oder die Übergabe, in Pflegefachsprache und in der Gliederung der Station.

Pflegebericht in drei Schritten

  1. Erzählen. Diensthandy oder Tablet, Aufnahme starten, frei sprechen: Situation, Beobachtungen, durchgeführte Maßnahmen, Reaktionen, offene Punkte. Ohne Diktierstil, ohne Satzzeichen.
  2. Lesen. Nach wenigen Sekunden steht der Bericht in Pflegefachsprache da, gegliedert wie auf Ihrer Station üblich. Was nicht gesagt wurde, steht nicht drin.
  3. Übernehmen. Der geprüfte Text wird kopiert oder erscheint am Stations-PC und wird in die Dokumentation eingefügt, ohne Schnittstelle zum System.

Schichtübergabe: eine Aufnahme, alle Patientinnen und Patienten

Für die Übergabe sprechen Sie Person für Person: kurz erzählen, pausieren, nächste Person. Die KI erzeugt daraus eine Übergabeliste mit einem Eintrag je Patientin oder Patient, mit Kürzel und Zimmer statt Namen. Schaltet die Station die gemeinsamen Fälle ein, wachsen die Übergaben über Schichten und Tage zu einem Fall zusammen, mit einer Aufgabenliste, die die nächste Schicht abhakt. Am Ende entsteht daraus die Pflege-Entlassdokumentation.

Pflegefachsprache, keine ärztlichen Aussagen

Die KI formuliert pflegerisch: Beobachtungen, Maßnahmen, Wirkung, Bedarf. Ärztliche Diagnosen, Therapieempfehlungen, Verordnungen oder Codes schreibt sie bewusst nicht, auch wenn sie im Diktat anklingen. Das bleibt Aufgabe der Ärztin oder des Arztes und steht im Arztbrief.

Für internationale Pflegekräfte

Viele Kolleginnen und Kollegen dokumentieren in einer Zweitsprache. AutoPflegedoku nimmt das Diktat in 13 Sprachen entgegen, etwa Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch oder Arabisch, und schreibt den Bericht auf Deutsch. Umgekehrt lässt sich eine Übergabe zum Lesen in über 70 Sprachen übersetzen. Die Weitergabe an das Dokumentationssystem bleibt immer deutsch.

Was Sie dafür brauchen

AutoPflegedoku läuft auf derselben Plattform wie AutoArztbrief, das in mehreren Kliniken im ärztlichen Einsatz ist. Eine Station und ihre ärztliche Abteilung können als Partner verbunden werden, damit Übergaben und Visiten zusammenpassen.

Häufige Fragen

Muss ich im Diktierstil sprechen?

Nein. Sie erzählen, wie Sie es der Kollegin in der Übergabe sagen würden. Satzzeichen und Gliederung setzt die KI.

Erfindet die KI Beobachtungen?

Nein. Der Bericht enthält nur, was gesagt wurde. Feste Prüfregeln entfernen Ergänzungen, die ein Sprachmodell sonst gern hinzufügt, und ärztliche Aussagen, die nicht in den Pflegebericht gehören.

Wie lange dauert es?

Der Bericht steht wenige Sekunden nach dem Stoppen da, auch nach einer längeren Übergabe über mehrere Patientinnen und Patienten.

Was kostet AutoPflegedoku?

Preise nennen wir auf Anfrage, abgerechnet wird je Klinik nach Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer. Ein Testzugang für Ihre Station ist kostenlos.

Interesse für Ihr Teaminfo@autopflegedoku.de